Welches Netzwerk soll man wählen?

In letzter Zeit wird die Wahl des richtigen „social network“ immer schwerer.

Darum hier eine kurze Zusammenfassung. Bis letzten Sommer war für Jugendliche das SchülerVZ die unangefochtene Nr.1! Dieses Netzwerk hat allerdings seine größte Schwäche darin, dass Jugendliche nur untereinander kommunizieren können. Was zunächst nach einem Vorteil klingt, nach einem abgeschlossenen, privaten Raum, nur für Jugendliche, in dem sie sich ohne das Zutun von Erwachsenen austauschen können – stellte sich langfristig als Nachteil heraus. Die Jugendlichen wollen eben auch mit ihren Verwandten im In- und Ausland in Kontakt bleiben und mit diesen Neuigkeiten austauschen. Offiziell ist das SVZ ab 12 Jahren freigegeben. Bei den Kids hat das Netzwerk mittlerweile eher den Ruf, der Kindergarten unter den Communities zu sein. Sprich, da ist man mit 8 oder 9 aber nicht mehr mit 12!

Kurzzeitig zu erwähnen war auch noch „Wer kennt wen“, offiziell ab 14. Mittlerweile durch Facebook abgeschlagen… und zu einem etwas „schmutzigeren“ Netzwerk verkommen.

Darum ging es weiter zu Facebook. Hier fand man all das was man suchte. Kontakt mit Verwandten rund um die Welt und einen anderen Schwerpunkt der Kommunikation. Hier findet die Kommunikation über Statusmeldungen statt. Das heißt ich kann meinen Freunden mitteilen, was mir gefällt, wo ich gerade bin und mit wem ich gerade unterwegs bin. Offiziell ab 13, doch auch schon von den Kleinen besucht. Doch gerade neigt sich der Spaß dem Ende zu: Facebook „Vermyspaced“ ( wie die Kids sagen ;)) Das heißt sie ändern zu schnell zu viel an ihrem System auf Kosten der Bedienbar- und Erreichbarkeit. Ach ja myspace… das gab es lange vor dem SVZ… und war solange beliebt, bis man vor lauter Werbeanzeigen und Änderungen nicht mehr wusste wo welche Inhalte sind. Mit diesen Änderungen schaffen Facebook das, was es mit dem laschen Umgang mit Nutzerdaten nicht hinbekommen hat, es verliert die Gunst der Nutzer. Warum Facebook gerade diesen Weg geht, kann nur vermutet werden. Vermutet wird, dass  es am neuen Konkurrenten google+ liegt.

Wobei … google+ ja eigentlich etwas anderes will als Facebook. Mehr dazu in diesem schönen Artikel:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,772656,00.html

Und goole+ ? Ist bisher schwer gelobt worden und hat, mit seiner Testphase in der nicht alle mitmachen dürften, schon viele Fans gewonnen, geht jetzt aber diesen Schritt:

http://www.sueddeutsche.de/digital/gespeichterte-nutzerdaten-google-plant-die-super-datenbank-1.1119600

(mitlerweile hat sueddeutsche die Meldung etwas verändert- also nochmal nachlesen ;))

Darum bleibt nur die Frage… wohin? Vernetzen und kommunizieren über Netzwerke ist nicht mehr aus dem Leben wegzudenken, doch die wirklich gute, empfehlenswerte Alternative gibt es noch nicht. Auch wenn sich einzelne Netzwerke darum bemühen den „großen“ Konkurrenz zu machen. Doch die sind eher für Erwachsene oder (sehr interessierte) Jugendliche … zumindest bisher. Siehe: https://joindiaspora.com/

Einen tollen Überblick, über das was die einzelnen Netzwerke können gibt einem diese Seite:

http://karrierebibel.de/infografik-twitter-facebook-google-im-vergleich/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+karrierebibelblog+%28Karriere-Bibel%29&utm_content=FaceBook

Soweit der kurze Überblick über die aktuelle Networkinglandschaft. Ich bin gespannt was demnächt kommt und worum sich meine Vorträge drehen werden.

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